


"Warum nehmen wir etwas auseinander, wenn wir es verstehen wollen? Wenn wir etwas Lebendiges immer weiter zerlegen, geht uns doch das Wesentliche verloren: Man kann zwar hineingucken, aber es lebt nicht mehr." Hans-Peter Dürr
Quelle: "Wenn es ums Ganze geht. Neues Denken für eine Welt im Umbruch", oekom verlag. Link: www.gcn.de.
Statt sich in immer kleineren Details zu verlieren, ist es sinnvoller, sich einer ganzheitlichen Sicht auf die Welt zuzuwenden. Wieder Mut zum eigenen Wissen zu entwickeln, statt in einer sogenannten "Wissenschaftshörigkeit" zu erstarren.
Grundlegend anders und verknüpft zu arbeiten mit dem Ziel, selbst - bewußte Kunden in die eigene Stärke zu stabilisieren, die nicht erst zig Statistiken und "neueste Weisheiten" lesen müssen, um Entscheidungen fällen zu können. Ohne Verunsicherung auf eigene Werte und das Bauchgefühl hören, den gesunden Menschenverstand einsetzen, das sind unsere Visionen. Und dafür arbeiten wir.
Wir arbeiten nicht damit, "das gleiche in grün" mit einem neuen Namen verpaßt in Statistiken gehüllt anzupreisen. Uns geht es um wirkliche Nachhaltigkeit, die ausschließlich aus einem selbst entsteht und nicht durch ein "übergezogenes Jäckchen" (überziehende Anwendungen), das man beim ersten "Schwitzen" (Alltagsproblem) gleich wieder vom Leib reißt, in sein übliches Verhaltensmuster übergehend, um am Ende ohne Gerüst mit vielen Fragezeichen dazustehen.
Wir schließen auch keine Fachrichtung aus, sondern wir integrieren alle gleichberechtigt. Und wir legen mehr Wert auf Stärkung des Selbst-bewußtseins, als auf Gruppendynamik. Eine "gesunde" Gruppenintegration entsteht dann von selbst, durch gegenseitige Wertschätzung.
Denn, es geht nicht um einen kurzfristig erzielten "Silvestereffekt-Erfolg" (was ich mir an Silvester vornehme, hält in der Regel nicht lange an) und auch nicht um in Urlaubsphasen erreichte neue Verhaltensmethoden, die zu 80% bereits nach 2-3 Wochen sich im Alltag verflüchtigen, sondern es geht uns um dauerhaft erzielte Stabilität in der eigenen Balance.
Wie bleibe ich im Gleichgewicht, ohne aus dem Tritt zu geraten, ohne abzustürzen? Diese Frage läßt sich nicht pauschalisiert und nur in einzelnen Bereichen beantworten. Sondern dazu gehört alles: Augen, Innenohr, Muskeln, Tonus somit der komplexe Körper. Übertragen auch auf Geist und Psyche.
Balancieren ist, den Körper im Gleichgewicht zu halten. Durch Schwerpunkt, ausgebreitete Arme usw. Sonst entsteht der "Fehltritt" und damit der Absturz. Das können wir alle ganz von allein. Dazu benötigen wir keine Statistiken und wissenschaftlichen Bedienungs-Anleitungen. Wir müssen eben dieses "alte" Wissen nur wieder abrufen lernen. Und dazu trägt die Waldenwerkstatt bei.